Mrz 30

Fazit: Iceland März 2014

Ein Fazit des Abenteuerurlaubs Iceland 2014
Es war ein unvergesslichen Urlaub als eigenes Geschenk für mich zum 30sten Geburtstag. Ich habe es geschafft das beruehmte Naturschauspiel Aurora Borealis vor und an meinem 30sten Geburtstag zu erleben.

– Reykjavik ist klein und 4 Tage für alleinreisende wie mich, für Partygänger jedoch super
– wie erwartet gefühlt teurer als man es von Ireland gewohnt war
– super Entscheidung eine Busreise zu buchen, dadurch sehr viel gesehen, mehr als ich gesehen hätte als Alleinreisender

– Menschen sind respektlos und egoistisch (ins Bild laufen, Nachts den Blitz für Aurora Fotografie verwenden? :-/, neuer Lieblingsruf: „Man ey, macht den Blitz aus/ Taschenlampe aus!!“
– durch Busreise Überfluss an Informationen, was bei Menschen wie mir ein Nachteil ist (kein Langzeitgedächtnis)
– die abgelegenen Hotels hatten besseren Standard als erwartet

– Isländisches Pferd schmeckt hervorragend 😛
– wärmere Kleider für die Nachtausflüge notwendig, um beim Polarlicht Hunt nicht zu frieren
– Abenteuerreisen benötigen mehrere Monate Aufbereitungs- und Verarbeitungszeit

– es finden sich immer Gleichgesinnte zum in dunkler kalten Nacht auf „Licht“ warten, *grins* ,)
– die Natur ist faszinierend schön und jedem Naturfreund zu empfehlen, Wasserfälle, Lavalandschaften, Eislandschaften, Schwarze Strände, heiße Quellen, Gletscher, einfach alles wunderschön!

–> Aurora Borealis – Polarlichter – Nordlichter <–
Sie sind einfach fantastisch, bezaubernd, faszinierend, schön und machen sehr süchtig. Man steht gerne Nachts auf um nur die Chance wahrzunehmen Sie zu beobachten, selbst wenn es nur geringe Wahrscheinlichkeiten als Vorhersage gibt!
An 5 von 10 Reisetagen die Polarlichter zu sehen ist ein Traumhaftes Erlebniss!

Alles in allem war es eine sehr gelungene Reise und ich werde definitiv wieder kommen. Am besten dann etwas länger, selbst organisiert und etwas entspannter angegangen als straf geplante Bustouren.

Mrz 25

Tag 11 – 24 März – Heimreise :=(

Eigentlich wollte ich garnicht schlafen aber zum Glueck habe ich sicherheitshalber die Rezeption des Hotels kontaktiert doch zur Sicherheit einen Weckruf bei mir zu machen. Natuerlich bin ich dann doch noch eine Stunde eingeschlafen und bin dann ohne mich gross zu duschen zum Fruehstueck gegangen.
Gegen 4 Uhr stand dann auch schon der Transferbus bereit uns zum Flughafen zu bringen.

Dort am Flughafen hab ich dann nach dem Anstehen zum Gepaeckcheckin die restlichen Postkarten ausgefuellt und versandt, wodurch es sein kann das so mancher 2 und jemand besonderes in total 4 Postkarten waehrend meines Urlaubs erhalten hat.

Dummerweise war ich so muede das ich beim anschauen der Preise von den Zigaretten nicht bemerkt hatte das diese hier alle Duty Free sind und habe mir dann leider keine gekauft :=(. Man bin ich doof!
Nagut, aber den Flug habe ich dann nicht mitbekommen. Sobald ich meinen Platz eingenommen hatte schlief ich dann auch sofort den ganzen Flug bis wir aussteigen mussten :P.

Am Flughafen in Muenchen musste ich dann zum Glueck mich nur in die S-Bahn setzen und fuhr dann nachhause. Unterwegs habe ich dann irgendwann festgestellt das ich ja auch noch in den bescheuerten SEV Bustransfer umsteigen muss, da ja in Freiham eine Wochenendbaustelle bis ende April ist.

Und dann war der Urlaub am spaeten Nachmittag vorbei :/.

Fazit:
– anstrengende Heimreise durch kurze Nacht
– angenehmer Transfer zum Flughafen mit laestigen Schlagen stehen VorOrt, da mein Reisepass nicht am Fast CheckIn einlesbar war

Mrz 24

Tag 10 – 23 März – Borgarfjördur Tal der Sagas, Reykjavik und die Blaue Lagune

Es ging mal wieder frueh gegen 8:30 Uhr los um das Tagesprogramm auch alles schaffen zu koennen.

Der erste halt war bei den Wasserfaellen Hraunfossar, wo es so aussieht als wenn das Wasser direkt aus der Lava zu entspringt.

Dann ging es auch schon weiter zum Wasserfall Barnafoss. Dieser bezaubernde Ort hat seine eigene Geschichte und Saga. In frühesten Jahren hat eine Mutter ihre beiden kleinen Kinder während des Kirchgangs zu Hause gelassen. Die beiden Kleinen wollten der Mutter hinterher und sind von von einem natürlichen Steinbogen ins Wasser gestuerzt, an dessen Stelle nun eine kleine Bruecke vorhanden ist.

Der naechste Halt war dann der kleine Vulkan Grábrók. Dort wanderten wir hinauf zum Krater und von dort hatten wir einen schönen Überblick über das umliegende Lava-Tal. Es ist immer wieder interessant die Farben der unterschiedlichen Moose zu sehen. Hier ein helles Grün, fast schon grau.

Wir kamen wieder an Borganes vorbei bei welchem ich diesmal das Mittagsangebot in Anspruch genommen habe.

An der Stadtrundfahrt durch Reykjavik habe ich nicht teilgenommen, da ich diese schon an meinen ersten 4 Tagen bewandert habe. Anna Lára und Guðmundur unser Chauffeur verabschiedeten wir am Hotel als die Tour vorrueber war.

Pünktlich um 17:00 Uhr starteten wir zur „Blauen Lagune“. Unser neuer Guide gab seine Flötenspielkünste und Gesang zum Besten.

In der Blauen Lagune bekamen wir zwei Stunden Zeit zum erkunden und baden gehen. :-) Den Angebotenen Schleim habe ich mir nicht ins Gesicht geschmiert, auch wenn dieser eine gute Wirkung haben soll und man dann 10 Jahre juenger aussehen soll. Je nach Aufenthaltsort hatte man mehr oder weniger warmes Wasser. Teils auch heiß. Ich kann dieses jedoch nicht zwingend Empfehlen in einem Tagesplan einzubauen, mir waere es das Geld hinterher zu schade gewesen fuer diesen Spass. Aber da es inklusive zur Bustour war ist es natuerlich fuer mich eine nette Beigabe.

Das abschließende traditionelle isländische Abendessen im Northern Lights Inn Hotel (qualitativ leider nicht so gut wie die bisherigen Essen) wurde mit Polarlichtern zum Dessert gekrönt. Alles strömte raus und genoss das 1. Schauspiel. Leider hatte unser neuer Guide nicht so das richtige Gespür für unsere Wünsche und bugsierte uns kurzentschlossen unter Murren und lautem Protest in den Bus. „Wir müssen zurück nach Reykjavik, da ist alles besser…“. Auf halber Strecke zwangen wir ihn zum Stopp.

Was soll ich sagen. Iceland hatte mir das schönste Geschenk zum Abschied gemacht. Wunderschoene aktive schnell bewegende Aurora Borealis am Himmel. Mal klein und mal gross. Mal in weiss, gruen und purple. Einfach grandios. Ich war beruehrt und selbst beim schreiben dieser wenigen Worte darueber kommt die Erinnerung hoch und ruehrt mich einfach.

Natuerlich konnte der Guide nicht ewig im Kreisverkehr mit 2 Bussen stehen bleiben und musste uns dann irgendwann zurueck nach Reykjavik fahren. Dort angekommen habe ich es mir nicht nehmen lassen die Lichter weiter von der Bucht aus zu beobachten. Da Sie so stark waren hat man Sie auch von der Stadt aus sehen koennen. Wunderbar! Habe dann 1h geschlafen bevor der Transferbus uns zum Flughafen gefahren hat :P.

Fazit:
– fantastische starke Aurora Borealis (Polarlichter) als Abschied von Iceland
– Borgarfjörður Tal, bekannt für viele wichtige historische Ereignisse aus diversen westisländischen Sagas
– Hraunfossar (Wasserfaelle)
– Barnafoss, der Kinderwasserfall mit einer tragischen Erzählung
– Deildartunguhver (eine der gewaltigsten Heißwasserquellen Europas, mit etwa 180 Litern und 97°C heißem Wasser pro Sekunde)
– Vulkan Grábrók, kleine Wanderung zum Krater
– abendliches entspannen in der Blauen Lagune
– traditionelles isländisches Abendessen in dem Northern Lights Inn Hotel

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